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Den Grundstein für diesen tollen Erfolgt legte die Mannschaft bereits am ersten Tag, denn gleich zu Beginn warteten mit Niederösterreich und Wien die zwei „größten“ Gegner auf die Vorarlberger Gruppe.

Im Spiel gegen Niederösterreich überzeugte die Mannschaft mit einem schönen Zusammenspiel, einer aggressiven Abwehr und einer tollen Torwartleistung. In der ersten Halbzeit schaffte es das Team Vorarlberg eine Führung von 3 Toren zu erarbeiten. In der zweiten Halbzeit wiederum lag Niederösterreich mit 2 Toren in Vorsprung. Schlussendlich endete das Spiel mit 16:16.

 

Gegen Wien startete Vorarlberg gestärkt durch das vorherige Spiel wieder mit einem hohen Tempo. Konzentriert arbeitete die Mannschaft eine komfortable Führung von 7 Toren bis zur Halbzeit aus. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es einen Leistungseinbruch, doch das Team raffte sich noch einmal hoch und gewann dieses Spiel 20:12!!!

 

Somit erkämpfte sich Team Vorarlberg eine sehr gute Ausgangslage für den zweiten Turniertag. Für Rechnereien war es aber noch viel zu früh. Steiermark erwies sich als eine sehr aggressive und zähe Mannschaft und diese mussten auch noch besiegt werden. Und dann war da auch noch das entscheidende Spiel zwischen Niederösterreich und Wien.

 

Der zweite Tag begann mit der Begegnung Vorarlberg gegen Kärnten. Kärnten – eine sehr sympathische Gruppe - war durch den Turnierverlauf in die ungünstige Lage gekommen, dass alle Mannschaften darauf hinauswollten, möglichst hoch gegen diese Mannschaft zu gewinnen um die eigene Ausgangslage zu verbessern. Auch Vorarlberg begann mit der Standardtaufstellung. Nach der zweiten Halbzeit kam dann aber auch die zweite Reihe zum Einsatz. Das Spiel endete mit 29:8 für Vorarlberg.

 

Im letzten und auch sehr wichtigen Spiel gegen Steiermark musste ein Sieg her. Die Steirer bewiesen am Tag zuvor gegen Niederösterreich, dass sie sehr zäh und unangenehm werden können. Darauf war aber die Mannschaft eingestellt. Man hat eben nur jetzt die Chance zu kämpfen. Ein Tag später ist es schon zu spät. Mit dieser Einstellung gingen die Mädchen in das Spiel. Vorarlberg legte vor und Steiermark versuchte dran zu bleiben. In der zweiten Halbzeit zeichnete sich ein Sieg immer mehr ab – der Vorsprung konnte weiter ausgebaut werden und schlussendlich durften die Vorarlberger Mädchen wieder jubeln. Endergebnis 17:23 für Vorarlberg.

 

Der zweite Platz war somit sicher! Die Mädchen haben alles gegeben und nun blieb ihnen nichts anderes mehr übrig, als das Spiel zwischen Niederösterreich und Wien abzuwarten. Ein Unentschieden oder ein Sieg für Wien wäre das Ticket zum ersten Platz gewesen. Es zeichnete sich aber ziemlich schnell ab, dass Niederösterreich das Spiel machen wird und so kam es dann auch. Nichts desto trotz kann die Mannschaft sehr stolz auf sich sein. Die Mädchen beenden das Turnier punktegleich mit dem erstplatzierten auf den zweiten Rang. Mit diesem Ergebnis war vor der Abfahrt nicht zu rechnen. Wir haben viel gelernt, toll Eindrücke mitgenommen, viel Spaß gehabt und das wichtigste: Wir waren SUPER!

 

In das All-Star Team wurden Julija Mladenovic (rechter Flügel) und Elisa Mähr (linker Flügel) gewählt.

 

Kader:

Corinna Novacic (Alpla HC Hard)

Kristina Trifunovic (Alpla HC Hard)

Elisa Mähr (LC Brühl St. Gallen)

Christina Hefel (Bregenz Handball)

Adriana Marksteiner (SSV Dornbirn Schoren)

Aida Omerovic (SSV Dornbirn Schoren)

Julia Bohle (SSV Dornbirn Schoren)

Lea Müller (BW Feldkirch)

Martina Milicevic (HC Lustenau)

Iris Waibel (HC Hohenems)

Julija Mladenovic (SSV Dornbirn Schoren)

Leonie Gerbis (SSV Dornbirn Schoren)

Franziska Amann (SSV Dornbirn Schoren)

Tugce Kuran (BW Feldkirch)

 

Trainer:

Eszter Telsnig

Kitti Mátyás

Christian Telsnig